Wie sinnvoll sind Gesundheitstipps?

In allen Zeitungen liest man sie und jeder kennt sie. Gesundheitstipps.
Spezielle Tipps zu Ernährung, Schlaf, körperlicher Aktivität und vielem mehr welche die Gesundheit untestützen sollen.

 Welche Tipps man beherzigt und umsetzt, sollte jeder für sich selbst und im Hinblick auf seine eigene Gesundheit entscheiden. Für Kinder und auch Eltern sind Tipps bezüglich der Gesundheit dann hilfreich wenn sie Schwachstellen abdecken, bei Kindern also das Immunsystem.

Speziell im Winter

Im Winter z.B. sollte bei Kindern aber auch bei Erwachsenen der Gesunheit zuliebe auf gut ausgewählte Kleidung, abwechslungsreiche Ernährung und heiße statt kalte Getränke geachtet werden. Ärzte empfehlen der Gesunheit zuliebe und um Erkältungen vorzubeugen auch regelmäßige Sauna-Besuche.
Gesundheit wird immer mehr zu einer Art Trend. Die Menschen geben wieder mehr Geld für Fitness und Wohlbefinden aus, egal ob Saunagänge, Fitnessstudio, Bio-Lebensmittel oder homöopathische Medikamente und ergänzende Präparate.

 Allerdings sind Präparate kein Ausgleich zu gesunder Ernährung, frischer Luft, körperlicher Aktivität und einem guten Schlaf. Sie sind ergänzende Mittel und sollten nicht zum Vorsteher in Sachen Gesundheit werden.
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„Die Gesundheit unser höchstes Gut“ heißt ein Buchtitel der sich mit dem Körper und dem Bereich Gesundheit befasst. Wer seinem Körper Gutes tut, sich abwechslungsreich ernährt und Sport treibt lebt gesund und ist damit weniger anfällig für Schwächungen des Immunsystems und Erkältungen in den Herbstmonaten.

Schutz gegen Mücken und Co.

Sobald die warme Sonne den Sommer einläutet, beginnt auch die lästige Mückenzeit. Die kleinen Plagegeister schwirren auf der Terrasse herum und halten sich bevorzugt am Gartenteich auf, an dem man eigentlich einen gemütlichen Abend verbringen wollte.

Doch nicht nur Mücken stören das gemütliche Beisammensein. Auch Bienen und andere Insekten haben es beispielsweise auf den süßen Kuchen oder den leckeren süßen Saft abgesehen, der eigentlich für Abkühlung sorgen sollte.
 Zwar ist die „chemische Keule“ noch immer am wirksamsten gegen die kleinen Plagegeister, jedoch sind die meisten auch für Menschen und vor allem für kleine Kinder gesundheitsschädlich. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, hat die Möglichkeit auf eine der vielen Hausmittel zurückzugreifen.

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Würziger Duft und gelbes Licht gegen die kleinen Plagegeister

Wer sich draußen vor den lästigen Insekten schützen möchte und gleichzeitig auf seine Gesundheit achten möchte, sollte Salbeiblätter zerreiben und sie anschließend in einer Schale (feuerfest) anzünden. Dann glimmen die Salbeiblätter vor sich hin und verbreiten einen rauchig würzigen Duft, der Mücken und Co. zumindest für kurze Zeit vertreibt. 
Doch nicht nur Rauch vertreibt Mücken.

Ebenfalls empfehlenswert ist das Austauschen der Glühbirnen. Anstatt Glühbirnen mit weißem Licht zu nehmen, sollte auf Glühbirnen mit gelbem Licht zurückgegriffen werden. Dies verhindert, dass die Mücken sich angezogen fühlen.
 Wer von Bienen und Wespen gestört wird, sollte seine Speisen und Getränke stets abdecken. 

Insbesondere Mücken lassen sich kaum vertreiben, da sie vom Schweiß und vom Atem angezogen werden. Das besondere Verhältnis von CO² im Atem zieht sie magisch an. Dagegen hilft letztendlich nur langärmlige Kleidung.

Wer Mücken, Bienen oder andere Insekten in der Wohnung hat, kann dies am besten durch ein Moskitonetz verhindern. So kann effektiv verhindert werden, dass sich Mücken beispielweise ins Schlafzimmer oder ins Wohnzimmer verirren. 

Sollte doch einmal eine Mücke oder ein anderes Insekt zu stechen, sollte darauf geachtet werden, dass immer ein schnelles Hilfsmittel aus der Apotheke zur Verfügung steht.

Effektiv vor der Sonne schützen

man-117213_640Gerade in den Monaten Juli und August werden viele Sonnenanbeter nach einem ausgiebigen Tag am Strand mit einem schmerzhaften Sonnenbrand oder einer juckenden Sonnenallergie bestraft.
Dies muss nicht sein, wenn man sich von Vornherein an ein paar Spielregeln hält, die letzten Endes der eigenen Gesundheit dienen.

Sonnenschutz? Aber richtig!

Generell gilt, dass die Mittagssonne in unseren Breitengraden immernoch die höchste Intensität verglichen mit dem Rest des Tages aufweist. Daher ist diese, gerade von kleinen Kindern, zu meiden.
 Aber auch während der restlichen Zeit ist es sinnvoll, die empfindliche Kopfhaut mit einer Mütze oder einem Hut zu schützen. Hier wird im Allgemeinen keine Sonnenmilch verteilt, was nicht heißt, dass kleinere Hautpartien, wie zum Beispiel der Scheitel, nicht von der Sonne belastet werden würden.

Ein regelmäßiges Eincremen schützt vor den Strahlen. Es ist jedoch zu beachten, dass das Auftragen immer wieder durchgeführt werden muss, um einen konstanten Schutz zu gewährleisten. Dermatologen klären ihre Patienten gern über die üblichen Lichtschutzfaktoren in deren Urlaubsgebiet auf.

 Gegen eine bestehende Sonnenallergie nutzt jedoch leider keine Sonnenlotion. Hier sind regelmäßige Besuche unter dem Solarium empfehlenswert, die mit dem zuständigen Hautarzt abgeklärt werden sollten, um die Haut optimal auf den Hochsommer vorzubereiten.
 Zudem wird oft die Einnahme von Calciumtabletten empfohlen, um den Abwehrmechanismus zu stärken.

Gesundheit im Sommer

Sommer, Sonne, gute Laune – wer denkt da schon an Krankheiten? Aber gerade im Sommer muss man auf die Gesundheit ein Auge haben. Sonnenbrände, ein Sonnenstich, Sommergrippe – das sind nur drei Gründe die auch im Sommer die Menschen in die Apotheke oder zum Arzt treiben.

sun-188923_640Genießen Sie die Sonne in Maßen

Wer in der Sonne einschläft ohne ausreichenden Sonnenschutz, kennt das sicher nur zu gut: Sonnenbrand. Es tut weh, die Haut spannt, an Schlaf ist nachts nicht zu denken. Neben diversen Hausmitteln, die in den meisten Fällen nur helfen, wenn die Verbrennungen leicht sind, wird man um einen Gang zur Apotheke nicht herum kommen, denn dort wird man individuell und gut beraten, wie man eine Linderung der Symptome erreichen kann. Bei starkem Sonnenbrand sollte man selbstverständlich zuvor den Arzt aufsuchen.

Wer sich keinen Sonnenbrand, sondern eventuell einen Sonnenstich einfängt, kämpft unter anderem mit Kopfschmerzen und Übelkeit, was auch nicht sehr angenehm ist. Auch hier gilt wieder: je nach Stärke der Symptome zuerst den Arzt konsultieren, danach in die Apotheke.

Viren im Sommer

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Ebenso lästig und unnütz wie diese beiden Erkrankungen ist die Sommergrippe. Man fühlt sich sicher, es ist warm, woher sollte man eine Erkältung bekommen? Dann taucht ein Virus auf oder man hat sich zu viel kalter Zugluft ausgesetzt und schon sind sie da: Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und weitere Krankheitsbegleiter, die man gerade im Sommer nicht haben möchte. 
Es lauern noch einige weitere Gründe für Besuche beim Arzt oder in der Apotheke in den Sommermonaten.

Allergiker kämpfen mit den Folgeerscheinungen ihrer Pollenallergie, Insektenstiche, vor allem von Wespen, sorgen für ein eingeschränktes Wohlbefinden, Migränepatienten haben wegen eventueller Wetterfühligkeit bei Gewitterluft häufiger Probleme als in den Wintermonaten. So setzt sich die Liste der mit dem Sommer in Verbindung zu bringenden Erkrankungen und Symptome fort. Auch der Kreislauf oder der Blutdruck reagieren häufig auf hohe Temperaturen, schwüles Wetter oder einfach darauf, das man dem Körper nicht genug Flüssigkeit zuführt.

Gesunder Wein

„Ein Tag ohne ein Glas Wein ist ein Risiko für unsere Gesundheit“. Dieses Zitat stammt von Professor Curtis Ellison, Chefepidemiologe an der University von Boston (USA). [1] 

Mittlerweile ist unbestritten, dass Wein in Maßen gesund ist. Studien belegen, dass ein Glas täglich den Insulin- und Fettstoffwechsel verbessert, sowie das Risiko für Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Krebserkrankungen senkt. Verantwortlich dafür sind die Inhaltsstoffe Magnesium, Kalium und aromatische Verbindungen, genannt Polyphenole, im gegorenen Traubensaft. Jedoch enthält nicht jeder Wein die gleiche Anzahl an gesunden Bestandteilen. Eine wichtige Rolle dabei spielen Rebsorte, Anbaugebiet, Verarbeitung und Lagerung.

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Doch welcher Wein ist nun gesund?

Besonders schützend wirken dunkle Rotweine, insbesondere solche aus der Rebsorte Tannat. Gleiches gilt für Weißweine vom Riesling, die aufgrund ihrer vielen Polyphenole Krankheiten vorbeugen. Im Allgemeinen besitzt jedoch Rotwein einen zehnmal höheren Phenolgehalt als Weißwein. Grund dafür ist die unterschiedliche Verarbeitung: Weißwein entsteht durch die frühzeitige Trennung des Saftes von Stielen, Schalen und Kernen. Rotwein hingegen wird aus der ganzen Traube gewonnen. Dadurch können die in den Kernen und der Traubenhülle enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe besser in den Wein einziehen.

Herkunft & Lagerung sind ebenfalls entscheidend

Weiterhin bieten europäische Anbaugebiete die beste Voraussetzung, da in kühleren Regionen der Reifeprozess länger andauert und somit mehr schützende Pflanzenstoffe gebildet werden. 
Durch eine lange Lagerung können die Wellnessstoffe verloren gehen, aufgrund dessen gelten die ersten drei Jahre als beste Reifezeit.
 Schließlich sollte man beim Kauf auf gute Qualität achten. Um hochwertige Weine herzustellen, muss der Winzer die Reben vor der Reifung beschneiden. Dadurch werden die Trauben konzentrierter und somit reicher an Mineralien. Zudem haben Auslesen und Spätlesen immer einen höheren Magnesium- und Kaliumgehalt als Kabinettweine der gleichen Sorte. [2]

[1] Dr. oec. troph. Worm , Nicolei (2000): „An Weihnachten schützt Wein die Gesundheit besonders „. 
URL: http://www.steffen-lebach.de/vino.htm [Stand: 04.07.2011].

[2] Lauscher, Nicole (2011): „Gesunde Weine – trinken Sie den besten Tropfen? „. 
URL: http://wellfit.freundin.de/2011/02/gesunde-weine—trinken-sie-den-besten-tropfen.html 
[Stand: 04.07.2011].

Die besten Mittel gegen Heuschnupfen

allergy-18656_640Jedes Jahr im Frühjahr beginnt für viele der Leidensweg. Eine laufende Nase, rote Augen sowie ständiger Juckreiz stören das Wohlbefinden sehr. Viele Leidende sind auf der Suche nach dem besten Mittel gegen Heuschnupfen. Es gibt ein Riesenangebot unterschiedlichster Mittel, durch das man nur schwer durchblicken kann. Hier bekommen Sie ein paar Tipps, was man gegen Heuschnupfen tun kann.

Herkömmliche Mittel

Das einfache gleich zu Anfang: Wenn ihnen bekannt ist, welche Substanz allergieauslösend ist, versuchen sie diese zu meiden. Calciumtabletten können zur Vorbeuge eingenommen werden und den Heuschnupfenausbruch eindämmen.
 Auch Nasenspray oder Augentropfen mit Cromoglicinsäure können verwendet werden. Bei starken und akuten Beschwerden helfen antiallergische Tabletten (Antihistaminika). Es gibt hier schon moderne Tabletten, die nicht so müde machen wie Tabletten älterer Herstellung.

Behandlung mit Homöopathie

Bei der Wahl homöopathischer Arzneimittel sollten sie sich vorher entscheiden, ob sie eine grundsätzliche Therapie des Heuschnupfens wünschen oder lediglich die Symptome behandeln möchten. Natürlich ist ersteres ein lang andauernder Prozess, der manchmal erst nach 2 Jahren erste positive Wirkungen zeigt.

 Bei einer Heuschnupfentherapie auf homöopathischer Basis sollte schon einige Zeit vor Saison mit einer Entschlackung begonnen werden. So werden Giftstoffe, die sich im Bindegewebe angesammelt haben ausgespült und das Immunsystem wird entlastet.

Behandlung der Symptome

Zur symptomatischen Behandlung empfehlen Fachärzte das Kombinationshomöopathikum Luffeel Comp (Heuschnupfenspray). Wenn man es gut verträgt, kann die Wirkung sogar mit so manchem schulmedizinischem Wirkstoff mithalten. Die Wirkung des Homöopathikums kann noch verbessert werden, wenn man mit dem Einnehmen schon mehrere Wochen vor der Pollensaison beginnt.
 Euphrasia ist ein Mittel, das sich vor allem an Betroffene richtet, die Beschwerden an den Augen haben. Sie helfen bei der Strukturierung des Flüssigkeitsorganismus im Augenbereich. Arundo mauritanica ist ein Mittel gegen Juckreiz, egal ob Ohren, Augen, Nase oder Gaumen. Arsenicum jodatum hilft Patienten, die vor allem über Beschwerden in der Nasenregion (Juckreiz, Absonderungen, wunde Stellen) klagen.

Akupunktur

Dank der Akupunktur sind bei vielen Patienten langfristig große Erfolge in der Bekämpfung des Heuschnupfens zu verzeichnen. Die deutsche Ärztegesellschaft für Akupuntkur schätzt, das rund die Hälfte aller Heuschnupfengeplagten positiv auf Akupuktur ansprechen. In der Regel braucht man sechs bis acht halbstündige Behandlungen. Wenn das alles nicht hilft, können sie natürlich auch auf Hausmittel zurückgreifen. Manchen Patienten hilft es, zwei Tropfen Pfefferminzöl oder asiatischen Tiger Balm auf Schläfen, über der Nasenwurzel und im Nacken kreisförmig zu verreiben. Außerdem kann es helfen, wenn Sie dreimal täglich eine Nasendusche nehmen oder eine Kur mit Indischem Lungenkraut machen.

Gesund durch den Alltag

Gesundheit ist wohl das höchste Gut, das wir haben, und wir sollten es schützen. Ohne viel Aufwand können wir selbst viel dafür tun, um unsere Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen.
Eine gesunde Lebensführung mit viel Bewegung und der richtigen Ernährung sind das A und O und lassen sich bequem in den Alltag integrieren. 
Als erstes sollten Risikofaktoren vermieden werden, die das Eintreten von Krankheiten oder negative Krankheitsverläufe begünstigen können. Dazu gehört: mit dem Rauchen aufhören, Übergewicht vermeiden oder reduzieren, den Alkoholkonsum reduzieren oder einstellen, Stress abbauen, dem Bewegungsmangel entgegenwirken. 
Es gibt vieles, was wir ohne großen Aufwand tun können, damit wir fit und gesund bleiben.

runners-635906_640Ein aktiver Lebensstil

Wir können mehr Bewegung in den Alltag integrieren indem wir zum Beispiel die Treppen statt den Lift oder die Rolltreppe benutzen, Wege mit dem Rad oder zu Fuß machen statt mit dem Auto, bei Busfahrten in der Stadt mal eine Station früher aussteigen und den Rest des Weges gehen.
Regelmäßiges Ausdauertraining stärkt das Herz-Kreislauf-System. Häufige Spaziergänge oder Radtouren steigern die Kondition und die Fitness. Zudem wird Übergewicht reduziert. Wir können uns die Zähne putzen und dabei auf nur einem Bein stehen. Das trainiert zum Beispiel das Gleichgewicht ungemein. Wir können beim Rasenmähen aktiv gehen, beim Staubsaugen oder Fensterputzen kleine gymnastische Übungen machen. Wir können zur Nachbarin laufen statt sie anzurufen. Bewegung lässt sich wirklich recht einfach in den Alltag integrieren.

vegetables-760860_640Ausgewogene Ernährung

Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, dass sie nährstoffreich, frisch und abwechslungsreich ist. Zucker und Fett sind nur in Maßen zu verzehren, dafür sollte die Nahrung viel Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Also viel Getreide, Obst und Gemüse, dazu ausreichend Flüssigkeit. Generell gilt, dass Vollkornprodukten der Vorzug vor Teigwaren mit Auszugsmehl gegeben werden sollte. Fertigprodukte enthalten meist auch zu viel Fett und Zucker. Deswegen ist es immer ratsam, die Mahlzeiten selbst aus frischen Zutaten zuzubereiten.
Diese kleinen Tipps bewirken schon viel, um fit und gesund zu bleiben und mit einem positiven Gefühl durch das Leben zu gehen. So mancher Arztbesuch wird dann überflüssig.

Was genau ist Diabetes?

diabetes-777002_640Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung und ist durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet. Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Formen: den Diabetes Typ 1, der meist in der Jugend beginnt und zu ausgeprägten Beschwerden führt. In der Bauchspeicheldrüse werden dann jene Zellen zerstört, die das Hormon Insulin bilden, das wichtig ist, damit der über die Nahrung aufgenommene Zucker von Zellen aufgenommen und verarbeitet werden kann. Wenn zu wenig Insulin im Körper vorhanden ist, bleibt der Zucker weiterhin im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt.

Diabetes Typ 2

Daneben gibt es auch den Diabetes Typ 2, der meist ältere Menschen betrifft und früher häufig „Altersdemenz“ genannt wurde. Die Bauschpeicheldrüse schüttet ausreichend Insulin aus, doch die Zellen, die das Hormon aufnehmen sollten, reagieren nicht richtig. 

Die Symptome sind davon abhängig, wie weit die Erkrankung bereits vorangeschritten ist. Typisch sind jedoch starker Durst, häufiges Wasserlassen, Juckreiz, Heißhunger, Sehstörungen, Mattigkeit, Betroffene sind anfälliger für Infekte und fühlen sich meist abgeschlagen. Der Typ 2 Diabetiker ist häufig zu Beginn völlig beschwerdefrei und wird meist erst bei Routineuntersuchungen diagnostiziert.

Folgen einer nicht behandelten Diabetes

Zu den Folgeschäden von einem unerkannten Diabetes gehören beispielsweise Schädigungen der Netzhaut oder der Niere, aber auch Erektionsstörungen und Regelbeschwerden. 

Die Zuckerkrankheit kann vererbt werden, oder auch durch eine Virusinfektion entstehen. Aber auch Masern-, Mumps- und Grippeviren können Ursachen sein. Dabei kann es bei manchen Personen zu einer Autoimmunreaktion auslösen, bei der das Abwehrsystem Antikörper gegen körpereigenes Gewebe bildet. Diese zerstören die Zellen, die das Hormon bilden und es entsteht ein Insulinmangel, der durch Insulingabe therapiert werden kann.

Behandlung von Diabetes

Die Therapie der Erkrankung ist erstmals davon abhängig, welchen Diabetes-Typ die Betroffenen besitzen. Neben konsequenten Blutzuckerkontrollen, Insulingabe und oralen Antidiabetika, sollten die Erkrankten auf eine ausgewogene, kohlenhydratreduzierte Ernährung, den Abbau von Übergewicht und auf viel körperliche Bewegung achten.

Vitamin-B-12-Mangel und wie man ihm entgegenwirkt

Vitamin-B-12 ist für den Körper ein lebenswichtiges Vitamin. Besonders für die Nerven und das Gehirn ist es von Bedeutung. Auch bei der Bildung von roten Blutkörperchen ist es wichtig. Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt, muss vor einem Mangel am B-12 keine Sorge haben.

Auslöser eines Vitmain B 12 Mangels

Anders sieht es jedoch bei einseitiger Ernährung, zum Beispiel der Durchführung einer Diät, aus. Hierbei kann es zu einer Mangelerscheinung führen. Der Genuss von viel Alkohol lässt das Vitamin-B-12 nicht in ausreichender Menge aufnehmen. Ältere Menschen, die nicht mehr sehr viel Nahrung zu sich nehmen, leiden oft am Vitamin-b-12-Mangel. Vegetarier, die sich nicht ausschließlich von pflanzlichen Produkten ernähren, sind nicht von einem Mangel betroffen.

Anpassung der Ernährung

Ein Vitamin-B-12-Mangel kann sich erst nach längerer Zeit zeigen. Bei ständiger Müdigkeit und Antriebslosigkeit sollte an einen Mangel gedacht werden. Auch die Konzentration lässt nach und die Gehirnleistung nimmt ab. Eine Blutarmut deutet meistens auf einen Mangel hin. Besteht ein Vitamin-B-12-Mangel, muss zuerst die Ernährung in Betracht gezogen werden. Durch eine Umstellung der Ernährung mit Fleisch, Hülsenfrüchten und vitamin-b-871135_640tierischen Produkten wie Ei und Milch, lässt sich der Mangel leicht beheben. Liegt allerdings eine Krankheit vor, oder die Diät wird weitergeführt, gibt es Nahrungsergänzungsmittel. Diese sind jedoch nur der Ausweg, wenn die Zufuhr von Vitamin-B-12 nicht anders vorgenommen werden kann.

Wer einen Vitamin-B-12-Mangel hat und ihn sich nicht erklären kann, sollte sich seine Ernährungsgewohnheiten ansehen und mindestens eine Woche sämtliche Mahlzeiten notieren. Hiermit kann leicht herausgefunden werden, welche Nahrungsmittel fehlen oder zu wenig gegessen werden. Bei Senioren ist es durchaus sinnvoll, Ihnen Vitamin-B-12 über eine Tablette zuzuführen, weil sie nicht mehr über den gesunden Appetit verfügen und mit der Tablette der Mangel behoben werden kann.

Asthma – Wenn die Luft wegbleibt

asthma-938695_640Asthma bronchiale, die umgangssprachlich aber auch nur als Asthma bezeichnet wird, ist eine Erkrankung der Atemwege. Bei dieser Erkrankung wird, durch eine Verengung der Atemwege, eine Atemnot ausgelöst, die zu einem Sauerstoffmangel oder auch zu Schwindel führen kann. Dabei tritt die Atemnot vor allem nachts oder aber am frühen Morgen auf. Die Erkrankung von Asthma gehört zu den am meisten auftretenden chronischen Erkrankungen bei Kindern, jedoch kann diese Erkrankung aber auch bei den Erwachsenen manchmal auftreten.

Ursachen von Asthma

Die Ursache von Asthma ist nicht immer ganz eindeutig zu unterschieden. Mann kann jedoch sagen, dass entweder eine allergische Reaktion (wie. z.B. auf Heu oder Tierhaare) schuld an der Erkrankung ist oder aber es liegt an einer direkten Entzündung der Atemwege sowie an verschiedenen Medikamenten. Aber auch eine Kombination aus allergischer Reaktion und Entzündung kann unter Umständen eine Ursache sein für den Ausbruch von Asthma.

Typische Symptome

Doch egal welche Ursache Asthma zu Grunde liegt, die Symptome sind gleich. Es kommt dabei, aufgrund der sich anschwellenden Schleimhäute und einer, evtl. durch eine Entzündung ausgelöste Schleimbildung, zu einer Verengung der Atemwege, dass mit einem Gefühl von Atemnot einher geht. Dadurch kommt es zu einem plötzlich auftretenden Reizhusten, der immer wieder in Perioden auftritt und zwischen durch einfach aufhört.

Behandlung des Krankheitsbildes

Durch eine schwere Erkrankung an Asthma können vor allem Kinder gefährdet sein, da dies die weitere Entwicklung des Kindes beeinträchtigen kann. Daher ist es sehr wichtig, die Erkrankung schon frühzeitig zu erkennen, damit sie entsprechend behandelt werden kann.

Bei der Therapie ist es aber vor allem wichtig, die genaue Ursache zu kennen. Sind nämlich z.B. bestimmte Stoffe schuld am Ausbruch des Asthmas sollte man diese auf jeden Fall nach Möglichkeit meiden. 
Die Therapie von Asthma kann man in zwei Gruppen einteilen, entweder die Behandlung erfolgt mit Hilfe von Bronchien erweiternden Mittel oder aber durch Medikamente, die eine Entzündung hemmen. Dabei ist das bekannteste Mittel um die Bronchien zu erweitern, das Inhaliergerät, durch dass der Wirkstoff direkt zu den Bronchien gelangt.

Aber eine weitere Behandlung, einen durch Allergien verursachten Asthmas entgegen zu wirken, ist die Sensibilisierung, bei der sich der Körper langsam an bestimmte Auslöser gewöhnt. Dagegen dienen die Medikamente für den durch Entzündung ausgelösten Asthma dazu, dass die Schwellung der Schleimhäute wieder zurück geht. Heute gibt es aber auch schon eine Möglichkeit der Kombination von beiden Medikamenten, die so sowohl bronchialerweiternd als auch enzündungshemmend wirken können. Dies sorgt dafür, das eine Einnahme von mehreren unterschiedlichen Medikamenten nicht mehr nötig ist.